Die christliche Bibel ist wohl das bemerkenswerteste Buch der Welt und die Grundlage unseres Glaubens an den, "der sie schreiben lies". Ganz alleine sind wir damit nicht. Sie ist das meistgedruckte, am häufigsten übersetzte und am weitesten verbreitete Buch der Erde. Jährlich kommen weltweit ca. 34 Millionen Exemplare dazu. Die vollständige Bibel kann derzeit in 719 Sprachen gelesen werden (Stand: April 2022 laut Weltverband der Bibelgesellschaften). Jedes Jahr kommen 30-40 weitere - auch digitale - Übersetzungen hinzu. Das Neue Testament gibt es in 1.593 Sprachen und in 3.524 Sprachen wurde mindestens ein Buch der Bibel übersetzt. Damit wird weltweit knapp 7,6 Milliarden Menschen das Lesen ermöglicht. Angesichts von 7.376 Sprachen liegen somit in rund 3.900 Sprachen aber bisher noch keine Übersetzungen vor. Ziel des Weltverbandes ist es, die Bibel bis 2038 in weitere 1.200 Sprachen zu übersetzen.

Das "Buch der Bücher" wurde von ca. 40 Schreibern in einem Zeitraum von ca. 1600 Jahren verfasst, welche aus unterschiedlichsten sozialen und gesellschaftlichen Verhältnissen stammten. Hirten und Könige, Priester und Propheten, Dichter und Fischer - alle schrieben von demselben GOTT und seiner bedingungslosen Liebe zu uns Menschen, obwohl wir bekanntlich lieber unsere eigenen Wege gehen.

Allein vom Neuen Testament haben wir heute ca. 5400 griechische Handschriften. Das ist ein Indiz für die historische Glaubwürdigkeit der Bibel. Zum Vergleich: Bei den griechischen und lateinischen Klassikern (Plato, Cicero und Cäsar usw.) sind pro Werk im besten Fall rund ein Dutzend Abschriften erhalten.

Der globale Wert der Bibel besteht bis heute, auch wenn so mancher Text vieltausendfach missbraucht wurde, um Macht und Einfluss über Menschen zu gewinnen und sie zu manipulieren. Niemand kann diese Tragödie angemessen in Worte fassen oder verstehen. Trotzdem leiten wir aus ihr die Grundlagen der Menschenwürde und die sich daraus ergebenden Menschenrechte ab. Damit prägte sie den Großteil der gesellschaftlichen Werte der westlichen Welt und beantwortet auch die Frage nach der Herkunft des Menschen und dem Sinn des Lebens. Wie kein anderes Buch fordert sie den Leser heraus, über seinen unausweichlichen Tod hinaus zu denken und dabei die Perspektive GOTTES einzunehmen.

Am Besten ist es natürlich immer, sich selbst eine Meinung zu bilden und sie einfach mal aufzuschlagen und zu lesen, was ER uns zu sagen hat. Wir empfehlen bei "Erstkontakt" im Neuen Testament mit den Evangelien zu beginnen oder sich auch bei unserem Kurs "Der Fremde" an die Grundgedanken der Bibel heranführen zu lassen.

GOTT verspricht sogar in Jeremia 29,13:

"Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden.

Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, will ich mich von euch finden lassen.

Das verspreche ich, der HERR."